Vernunft Ehe

Im Jahr 1650 wurde in London das erste Eheanbahnungsinstitut der Welt eröffnet, das "Office of Addresses and Encounters". Der erste Kunde war ein gewisser Sir John Dimly, Lord of Manor and Henry Castle, welcher eine junge Frau zum schließen eines "Vertrags der Ehe" suchte. Diese junge Frau sollte ein Vermögen von 300 Guineas besitzen – der Lord war offensichtlich Pleite und suchte auf diesem Weg seine Finanzen zu sanieren.

Zu dieser Zeit war bei einer Ehe nicht davon auszugehen das die Partner sich liebten, dafür war die Zeit noch nicht reif. Vielmehr waren Hochzeiten eine ökonomische Angelegenheit um den Machtbereich des Vaters zu erweitern, daher wurden die Eheversprechen auch unter den Familienoberhäuptern ausgemacht.

Ehe

Seit dem 18. Jahrhundert spielen jedoch romantische Gefühle eine wichtige Rolle als Grundlage einer Partnerschaft. Gefühle sind aber nicht beeinflussbar und keiner kann Garantien auf deren Bestand geben, daher werden heutzutage auch so viele Ehe wie nie zu vor wieder geschieden.

Im Bundesdurchschnitt leben 37% der deutschen als Single oder zumindest in Einpersonenhaushalten, da Singles als solches nicht statistisch erfasst sind und je nach Definition Schätzungen von 4 – 11 Millionen als "richtige" Singles ausgehen. In Großstädten liegt die Rate noch weit über diesem Durchschnitt, hier sind es um die 50% der jeweiligen Einwohnerzahl.